Chefinfo Magazin 9-23

LIFESTYLE 108 | CHEFINFO | 9/2023 FOTO: GEORGE MARSHALL / BROMPTON Noch im Halbschlaf zur Straßenbahnstation wanken, Umsteigen in den Bus und dann noch einen Kilometer zu Fuß zum Arbeitsplatz. Selbst für manche „Townies“ können Arbeitswege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Odyssee werden. Von ruralen Bus- und Zugverbindungen, die ihre Passagiere im besten Fall im Halbstundentakt an einem Verkehrsknotenpunkt fern von der Arbeitsstätte abliefern, sprechen wir gar nicht. Die Wege zwischen den Fortbewegungsmitteln sind oft lang und umständlich. Als Lösung bieten sich Falt- oder Klappräder an. Scharniere, Schnellspanner und Kupplungen ermöglichen ein Zusammenklappen oder Zerlegen des Fahrrads. In dieser Form kann es als Handgepäck in ein anderes Verkehrsmittel mitgenommen werden. Die kompakten Gefährte gibt es in allen Preisklassen, wer jedoch die neidischen Blicke anderer Radenthusiasten auf sich ziehen möchte, greift zu einem Brompton. Die Neuerfindung des Rads Im Westen von London sitzt seit den 1970ern die Fahrradmanufaktur Brompton. In den letzten Jahren entwickelte sich Brompton zu der Trendmarke für Falträder. 2016 machte das Unternehmen etwas unter 30 Millionen Pfund Umsatz. Vergangenes Jahr waren es bereits unglaubliche 130 Millionen Pfund. Der nachhaltige Zeitgeist gab Brompton sicherlich Rückenwind. Aber auch der innovative Faltmechanismus, erfunden von Firmengründer Andrew Ritchie, trägt zur Popularität bei. Denn ein Brompton ist im Vergleich zu anderen Herstellern besonders klein faltbar und kann so leichter in Verkehrsmitteln wie Bussen mitgenommen werden. Das Stadtradimage bleibt für Brompton ein wichtiges Verkaufsargument. Mittlerweile bricht man aber auch mit der Konvention und holte Werbefiguren wie den Überlebenskünstler Bear Grills an Bord. Mobilitätswende „Die Falträder sind sehr gefragt“, sagt Hannes Herber, Leiter des B7 Fahrradzentrums, „die hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass wir zusätzlich noch einen Brompton Faltradshop in der Tabakfabrik eröffnet haben.“ Seit diesem Jahr fördert das Klimaministerium außerdem den Kauf eines Faltrads mit bis zu 600 Euro. Voraussetzung ist der Besitz einer Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr. Die Förderung gilt auch für die motorisierte Version. Mittlerweile gibt es nämlich auch „E-Folding-Bikes“. So glättet man im Ministerium die Falten, die durch ein noch löchriges Nahverkehrsnetz geworfen werden. n Keine Sorgen-Falten im Stadtverkehr MOBILITÄT. Die Stadt von morgen ist autofrei. Daher tauscht so mancher bereits heute seine CO2-Schleuder gegen ein Faltrad. TEXT: Michael Schwarz Klappt einfach: Das Faltrad von Brompton kann als Handgepäck in Bus, Zug und Straßenbahn mitgenommen werden. In Linz kann das Faltrad definitiv eine Alternative zum Auto sein. Hannes Herber Leiter B7 Fahrradzentrum 9/2023 | CHEFINFO | 109 Exklusiver Konzertabend der RLB OÖ Mit Stücken von Wolfgang Amadé Mozart, Gustav Mahler und Sergei Prokofjew begeisterten Mitte Oktober Stardirigent Franz Welser-Möst und das weltbekannte Cleveland Orchestra mehr als 1.200 Gäste auf Einladung der Raiffeisenlandesbank OÖ im Linzer Brucknerhaus. Franz Welser-­ Möst ist als gebürtiger Oberösterreicher nicht nur kultureller Botschafter unseres Landes, sondern zählt auch zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Die Raiffeisenlandesbank OÖ begleitet Franz Welser-Möst, der dem Cleveland Orchestra seit mehr als 21 Jahren als Musikdirektor vorsteht, bereits seit den 1980er-Jahren. „Wir freuen uns über die regelmäßigen Besuche des Cleveland Orchestra in der Heimat ihres Musikdirektors. Umso schöner ist es, dass diese jahrelange Zusammenarbeit auch unseren Kunden solch imposante Klangerlebnisse ermöglicht“, unterstrich RLB-OÖGeneraldirektor Heinrich Schaller nach dem Konzert beim Empfang im Linzer Brucknerhaus: „Wir sind sehr stolz auf Franz Welser-Möst, der eine Weltkarriere hingelegt hat.“ Silke und Markus Achleitner, Wirtschafts- landesrat, RLB-OÖ-Generaldirektor-Stellvertreterin Michaela Keplinger-Mitterlehner. RLB-OÖ-Aufsichtsratspräsident Volkmar Angermeier mit Gattin Eleonore, Veronika und Gerald Koller, Unternehmensberater. RLB-OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller mit Gattin Claudia, Angelika und Franz Welser-Möst, Bettina StelzerWögerer und Landeshauptmann Thomas Stelzer. Franz Welser-Möst und das Cleveland Orchestra im Linzer Brucknerhaus. Verena und Stefan Stallinger, Vorstand Energie AG. Anna und Gerald Mayer, AMAG-Vorstandsvorsitzender. Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum mit Gattin Renate. MIBA-Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer mit Gattin Johanna, Birgit und Reinhard Schwendtbauer, RLB-OÖ-Vorstand und CFO. ANZEIGE FOTOS: MARINGER

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